SASS & Compass – MADDazin

Wie installiere ich Compass & Sass einfach und unkompliziert?

CSS Präprozessoren sparen Zeit und Code (siehe "CSS Preprocessoren - Warum sie sinnvoll sind!"). Wie installiere ich Sass auf meinem Computer?

Wir empfehlen die Installation von Sass mit Compass. Dank der vielen Vorteile von Compass:

  • vorgefertigter Mixins wie CSS-Hacks, Clearfixes und Reset-Styles
  • vereinfachtes Cross-Browser CSS3 mit nur einer Code-Zeile
  • automatisiertes Erstellen von CSS-Sprites
  • effizienteres CSS

erleichtert es das Erstellen von Webprojekten und macht Sass noch Sassier. ☺ Wenn Ihr Compass über die Kommandozeile nutzen wollt, ist es kostenfrei. Die hauseigene Compass-App kostet 10 US Dollar.


Voraussetzung für die Installtion von Compass ist Ruby

Windows- und Linux-Nutzer müssen Ruby erst installieren – beim Mac ist es schon integriert. Ob Ruby bei Euch bereits installiert ist, könnt Ihr mit folgendem Befehl im Terminal testen:

ruby –v

Ist Ruby installiert, könnt Ihr auf der Ruby Download-Seite kontrollieren, ob Eure Version nicht zu alt ist. Ihr müsst nicht die aktuellste Version haben, jedoch empfehlen wir eine Version ab 1.8+ um Kompatibilität und Stabilität zu gewährleisten.


Installtion Compass:

In der Kommandozeile gebt Ihr den Befehl:

gem install compass

ein und schon ist Compass installiert.


Projekte mit Compass anlegen:

Um ein neues Projekt anzulegen gebt Ihr in der Kommandozeile folgenden Befehl ein:

compass create /pfad/zum/projekt

An der angegebenen Stelle erzeugt Compass einen Ordner „projekt“ mit den dazugehörigen vorgefertigten Dateien.


Mit Compass Sass in CSS übersetzen:

Zuerst müsst Ihr Euch in der Kommandozeile in Euren Projektordner begeben. Dorthin gelangt ihr mit folgendem Befehl:

cd /pfad/zum/projekt

Wenn Ihr jetzt den Befehl:

compass watch

eingibt, „beobachtet“ Compass die Sass -Dokumente in Eurem Projektordner. In der Kommandozeile sollte folgendes stehen:

$ projekt git:(master) compass watch
FSSM -> An optimized backend is available for this platform!
FSSM -> gem isntall rb-fsevent
>>> Compass is polling for changes. Press Ctrl-C to Stop.

Sobald eine Änderung an eines der Sass -Dokumente vorgenommen und gespeichert wird, wird diese automatisch von Compass in das dazugehörige CSS-Dokument konvertiert.


Fazit

Das Aufsetzen von Sass mit Compass ist super einfach. Einmal gemacht, muss man nur noch die entsprechenden Projekte anlegen. Eine Alternative um den Befehl „compass watch“ zu umgehen ist das Tool Koala. Wie Ihr Sass schreibt erfahrt Ihr im nächsten Artikel.


Rückblick Content Marketing Seminar Gründerszene

Rückblick & Danke: CONTENT MARKETING SEMINAR BEI GRÜNDERSZENE

Am Freitag um 11Uhr ging es los im Gründerszene-Büro in der Wallstraße / Berlin – unser Content Marketing Workshop.

Vier Stunden Content-Strategie, Content-Konzepte, Content-Marketing und ein bisschen SEO – in der Theorie und Praxis.

Fazit: Sehr engagierte Teilnehmer und eigentlich viel zu wenig Zeit für so viel Input.

Danke an das Gründerszene-Team und die großartige Betreuung von Linda Nienhaus!

Wir waren begeistert von dem Interesse an dem Thema und freuen uns sehr auf den nächsten Workshop im Oktober / November.

Johanna & Evi


Rechtschreibung & Grammatik #7 – MADDazin

Rechtschreibung und Grammatik #7: Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung

Zum Abschluss unserer siebenteiligen Themenreihe „Rechtschreibung und Grammatik“ möchten wir uns mit zwei Rechtschreibthemen beschäftigen:

  • Groß- und Kleinschreibung
  • Getrennt- und Zusammenschreibung

Die Frage, ob ein Wort groß oder klein geschrieben wird, beschäftigt uns regelmäßig in geschäftlichen E-Mails oder anderen schriftlichen Ausarbeitungen. Jetzt lesen


Rechtschreibung & Grammatik #6 – MADDazin

Rechtschreibung und Grammatik #6: Indirekte Rede und Konjunktiv

Möchten wir in Gesprächen, E-Mails oder Briefen die Aussage einer anderen Person wiedergeben, nutzen wir meist die direkte Rede. Besonders in Erzählungen und Romanen ist sie ein gern verwendetes Stilmittel:

Sie behaupten: „Wir sind nicht schuldig.“

Er sagte: „Ich habe mich getäuscht.“

Die Politiker sagten: „Wir werden die Steuern senken.“

Jedoch muss man nicht immer auf die direkte Rede zurückgreifen, um das Gesagte einer Person zu wiederholen. Dank der indirekten Rede ist es möglich, den Inhalt einer Aussage wiederzugeben, ohne sie wörtlich zu zitieren.

Meist ist sie abhängig von einem Verb des Sagens, Fragens, Denkens oder Hoffens. Im Fall der oben genannten Beispiele sieht das folgendermaßen aus:

Sie behaupten, sie seien nicht schuldig.

Er sagte, er habe sich getäuscht.

Die Politiker sagten, sie würden die Steuern senken.

Diese Art der Wiedergabe wird vor allem in öffentlichen Berichten wie Zeitungsartikeln oder Beiträgen in Funk und Fernsehen verwendet.

Welche Formen des Konjunktivs gibt es und wie werden sie gebildet?

In der deutschen Grammatik unterscheidet man zwischen dem Konjunktiv I (Präsens) und dem Konjunktiv II (Präteritum). Beide Formen verwendet man hauptsächlich in der Schriftsprache oder in der öffentlichen Kommunikation – in der Umgangssprache wird man eher selten auf den Konjunktiv treffen. Wichtig bei der Verwendung ist jedoch, dass man in jedem Fall die Zeitform beachtet. Steht die direkte Rede im Präsens, muss auch die indirekte Rede im Präsens stehen – unabhängig von der Zeitform des einleitenden Verbs. Hier ein Beispiel:

Klaus sagt: „Ich werde meine Frau immer lieben.“ (direkte Rede)
Klaus sagt, er werde seine Frau immer lieben. (indirekte Rede)
Klaus sagte, er werde seine Frau immer lieben. (indirekte Rede)
Klaus hat gesagt, er werde seine Frau immer lieben. (indirekte Rede)

1. Der Konjunktiv I als Hauptmerkmal der indirekten Rede wird sowohl von den schwachen als auch den starken Verben folgendermaßen gebildet:

2. Entspricht der Konjunktiv I in der indirekten Rede dem Indikativ (Wirklichkeitsform), verwendet man stattdessen den Konjunktiv II, um die indirekte Rede zu kennzeichnen. Dies ist bei der 1. Person Singular (Ich-Form) der Fall. Die Bildung des Konjunktivs II für schwache Verben sieht wie folgt aus:

Die starken Verben bilden den Konjunktiv II hingegen in dieser Form:

3. Alternativ zum Konjunktiv II kann man auch die sogenannte würde-Form für die Verdeutlichung der indirekten Rede verwenden. Dabei ersetzt das Verb würde in Verbindung mit dem Infinitiv den Konjunktiv Präteritum. Im Beispiel sieht das so aus:

Sie sagte: „Ich ging nach Hause.“ (direkte Rede)
Sie sagte, sie ginge nach Hause. (indirekte Rede, Konjunktiv II)
Sie sagte, sie würde nach Hause gehen. (indirekte Rede, würde + Infinitiv)

Die Konjunktiv II-Konstruktion mit würde erleichtert oftmals die korrekte Verwendung der indirekten Rede und findet sich daher häufiger in der Schrift- und Alltagssprache.

Aufgabe #4

Geben Sie die folgenden Sätze in indirekter Rede wieder:
a) Seine Freundin hofft: „Er fährt sicher nach Hause.“
b) Der Chef sagte: „Ich ging gestern spät ins Büro.“
c) Die Kollegin fragt: „Lacht sie über diese Witze?“

Lösung der Aufgabe aus Blog #5 vom 09. April 2014

Die Lösung vom Blog #5 aus unserer Themenreihe „Rechtschreibung und Grammatik“ lautet:
a) Geh nach draußen! / Gehen Sie nach draußen! / Geht nach draußen!
b) Warte auf mich! / Warten Sie auf mich! / Wartet auf mich!
c) Hilf dem Kollegen! / Helfen Sie dem Kollegen! / Helft dem Kollegen!
d) Zeichne ein Bild! / Zeichnen Sie ein Bild! / Zeichnet ein Bild!


Rechtschreibung & Grammatik #5 – MADDazin

Rechtschreibung und Grammatik #5: Der Imperativ – Wofür man ihn verwendet und wie man ihn richtig bildet.

In der deutschen Sprache ist er die erste Wahl, wenn es darum geht, Aufforderungen auszusprechen: der Imperativ. Sobald wir eine Bitte, einen Wunsch oder einen Befehl äußern, verwenden wir ihn automatisch – doch nicht immer grammatikalisch korrekt.

Welche Hindernisse gilt es bei der Bildung des Imperativs zu überwinden? Was sind die Unterschiede zwischen einem vertraulichen Imperativ mit Du und einem förmlichen Imperativ mit Sie?

Gibt es verschiedene Imperativformen?

Ja und Nein. Grundsätzlich gilt: Der Imperativ kann ausschließlich mit der ersten Stammform eines Verbs, dem sogenannte Präsens, gebildet werden. Die eigentliche Imperativform, wie zum Beispiel Geh! Schreib! Lies!, gibt es nur im Singular. Möchte man gleichzeitig mehrere Personen ansprechen, nutzt man stattdessen die Präsensform des Verbs in der 2. Person Plural: Geht! Schreibt! Lest!
So kennt die deutsche Grammatik ledglich eine Imperativform. Wie wird diese korrekt gebildet? Der Imperativ ist identisch mit dem Verbstamm im Präsens. Ergänzt wird er in der Schriftsprache oder in der gehobenen Sprache mit der Endung -e:

Schick-e!

Lern-e!

Grüß-e!

In der Umgangssprache verzichtet man normalerweise auf das -e am Ende und der Imperativ sieht dann folgendermaßen aus:

Schick ihn zu mir!

Lern für Deine Prüfung!

Grüß Deine Eltern von mir!

Im Gegensatz dazu gibt es auch Verben, bei denen die Endung -e verpflichtend für die Bildung des Imperativ (Singular) ist. Man unterscheidet drei verschiedene Arten von Verben:

1. der Verbstamm endet auf d oder t

2. der Verbstamm endet auf einem Konsonanten und m oder n

3. der Verbstamm endet auf -er oder -el

Beispiele für diese Verbarten sind:

1. achten (achte!), retten (rette!), binden (binde!)

2. atmen (atme!), rinnen (rinne!), zeichnen (zeichne!)

3. wandern (wandere!), sammeln (samm(e)le!), betteln (bett(e)le!)

Der Imperativ als Sonderform: Starke Verben mit e/i-Wechsel

Eine Ausnahme der oben beschriebenen Bildung des Imperativ (Singular) betrifft die starken Verben, die im Präsens den sogenannten e/i-Wechsel vollziehen. Das bedeutet, der Stammvokal des Verbs im Infinitiv ist -e-, der in der 2. Person Singular Präsens zu -i- oder -ie- wechselt:

bef-e-hlen (Infinitiv) → du bef-ie-hlst (2.P.Sg.Präs.)

g-e-ben (Infinitiv) → du g-i-bst (2. P.Sg.Präs.)

h-e-lfen (Infinitiv) → du h-i-lfst (2.P.Sg.Präs.)

Der Imperativ wird in diesem Fall nicht mit dem Verbstamm des Infinitivs, sondern mit der Verbform in der 2. Person Singular Präsens gebildet. Dabei wird lediglich die Endung weggelassen:

du befiehl-st (2.P.Sg.Präs.) → Befiehl! (Imperativ Singular)

du gib-st (2.P.Sg.Präs.) → Gib! (Imperativ Singular)

du hilf-st (2.P.Sg.Präs.) → Hilf! (Imperativ Singular)

Für den Imperativ Plural gilt, wie schon oben: Er ist identisch mit der Verbform in der 2. Person Plural Präsens:

Ihr befehlt, dass die Soldaten vorrücken sollen. (2.P.Pl.Präs.) → Befehlt! (Imp.Pl.)

Ihr gebt ihm eine zweite Chance. (2.P.Pl.Präs.) → Gebt! (Imp.Pl.)

Ihr helft eurem Bruder beim Aufräumen. (2.P.Pl.Präs.) → Helft! (Imp.Pl.)


Imperativ mit Du, Imperativ mit Sie – die Unterschiede

Bisher haben wir lediglich über den Imperativ in der vertrauten Du-Form gesprochen, da es für ihn als einzige Art des Imperativs eine spezielle Bildungsweise gibt. Der Vollständigkeit halber möchte ich jedoch noch erklären, wie man den Imperativ mit der Höflichkeitsform Sie verwendet. Man nutzt dafür die 3. Person Plural Präsens einer Verbs in Verbindung mit dem Personalpronomen Sie (ebenfalls 3.P.Pl.Präs.):

Kommen Sie herein!

Helfen Sie mir bitte!

Legen Sie die Bücher auf den Tisch!


Aufgabe #4

Bilden Sie aus den Wortgruppen korrekte Imperativsätze mit Du, Sie und Ihr!
a) nach draußen gehen
b) auf mich warten
c) dem Kollegen helfen
d) ein Bild zeichnen


Lösung der Aufgabe aus Blog #4 vom 21. März 2014

Die Lösung vom Blog #4 aus unserer Themenreihe „Rechtschreibung und Grammatik“ lautet:
1
a) Dies ist eine der modernsten Techniken, die heutzutage angewendet werden. (richtig)
b) Dies ist eine der modernsten Techniken, die heutzutage angewendet wird. (falsch)
2
a) Deutschland ist eines der wenigen Länder, in dem es keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gibt. (falsch)
b) Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen es keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gibt. (richtig)


Content Marketing Workshop – MADDazin

Content-Marketing Workshop mit MADD - für Gründer!

Aufgepasst: MADD ist bei Gründerszene zu Gast! Johanna und ich werden im Mai ein Seminar zum Thema Content-Marketing halten.

Content-Marketing – mit konsequentem Storytelling sinnvollen und hochwertigen Traffic generieren!

WANN: 16.05.2014
Ort: Gründerszene / Vertical Media – Wallstr. 27 – 10179 Berlin
Dauer: 4 Stunden
Kosten: 149 Euro (zzgl. Mwst.) (Studenten: 129 Euro zzgl. Mwst.)


Schwerpunkte des Content-Marketing Workshops:

  • Content-Marketing in der Theorie - Wie wird’s gemacht?
  • Was kannst Du aus Deinen eigenen Inhalten herausholen?
  • Wie erzählst Du eine Geschichte mit Deinen Inhalten? Für die richtige Zielgruppe, zur richtigen Zeit, im richtigen Kanal.
  • Wie verbreitest Du Deine Inhalte?

Du willst Content-Marketing professionell umsetzen? Dann geht’s hier zur Content-Marketing-Workshop-Anmeldung!

Wir freuen uns auf alle Teilnehmer!

Johanna und Evi


CSS Preprocessoren – MADDazin

CSS Preprocessoren – Warum sie sinnvoll sind!

Welcher Frontend-Entwickler kennt nicht die Ausdrücke DRY (Don’t repeat yourself) und WET (Write everything twice)? Und da kommen die CSS Preprocessoren ins Spiel. Sie helfen dabei, den Code möglichst einfach (DRY) zu halten und unnötige Wiederholungen (WET) sowie zusätzlichen Arbeitsaufwand zu vermeiden.

Was sind CSS Preprocessoren?

CSS Preprocessoren erweitern CSS um nützliche Komponenten wie Funktionen, Verschachtelungen, Variablen und Mixins. Die Bekanntesten sind SASS, LESS und Stylus. Die eigene Syntax der einzelnen Preprocessoren wird durch ein Tool in normale CSS-Dateien umgewandelt. Im Folgenden zeigt Euch ein Beispiel die Verwendung von Variablen mit LESS. Die genauere Anwendung weiterer Funktionen auch von anderen CSS Preprocessoren werde ich in weiteren Artikeln erläutern.

Standard CSS-Aussehen

#foo {
     color: #eee;
}

p {
     color: #eee;
}

Beispiel LESS Variable

@font-color: #eee;

#foo {
     color: @font-color;
}

h2 {
     color: @font-color;
}

Vorteil: Dank der Variablen genügt es, globale Änderungen nur noch an einer Stelle vorzunehmen.

Vorteile von CSS Preprocessoren

Wie schon im oberen Absatz erwähnt, helfen CSS Preprocessoren dabei, den Development-Workflow zu vereinfachen und zu beschleunigen. Daraus resultieren für mich zwei wesentliche Vorteile:

1. CSS Preprocessoren vereinfachen CSS

Bei komplexeren Webprojekten werden Stylesheets oft extrem lang. Farbcodes, die Schriftart und die Hintergrundfarbe wiederholen sich. Mit der Einführung von beispielsweise Mixins ist es möglich, ein wiederholendes Aussehen eines Elementes einmal zu definieren und an vielen Stellen einzusetzen. So minimiert sich der Code und die anzupassenden Stellen bei späteren Änderungen sind leichter zu finden.

Dies kann bei dem dynamischen Stylesheet SASS wie folgt aussehen:

Standard CSS-Aussehen

#foo {
     border-radius: 10px;
     -webkit-border-radius: 10px;
     -moz-border-radius: 10px;
}

Beispiel SASS Mixins

@mixin border-radius($radius) {
     border-radius: $radius;
     -webkit-border-radius: $radius;
     -moz-border-radius: $radius;
}

#foo {
     @include border-radius(10px);
}

2. CSS Preprocessoren sparen Zeit

Kürzerer Code bedeutet: weniger Zeitaufwand für das Schreiben. Das macht sich schon bei der anfänglichen Erstellung des CSS bemerkbar. So wird, wie man im obigen Beispiel erkennen kann, aus dem für alle Browser kompatiblen Drei Zeiler „border-radius“ eine Zeile mit flexibler Radiusstärke. Dies ist nur ein Beispiel von vielen für die Vereinfachung und somit schnellere Erstellung des Codes.
Auch spätere globale Änderungen sind schneller umzusetzen, da man nur noch an einer zentralen Stelle die Anweisungen ändern muss und diese sich automatisch auf alle Elemente übertragen.

Fazit – CSS Preprocessoren sind super

Auch wenn viele glauben, dass sie mit dem einfachen CSS sehr gut zurechtkommen und sich keine Zeit für das Einarbeiten in CSS Preprocessoren nehmen möchten, rate ich jedem, dies noch einmal zu überdenken. Der anfängliche Aufwand lohnt sich und wird mit späteren Zeitersparnissen belohnt. Wer noch nicht weiß, welcher CSS Preprocessor der richtige ist, kann sich in meinen nächsten Artikeln genauer über die einzelnen Möglichkeiten informieren. Dort werde ich auch tiefer darauf eingehen, wie viele Möglichkeiten CSS Preprocessoren bieten und wie man sie anwendet.


Rechtschreibung & Grammatik #4 – MADDazin

Rechtschreibung und Grammatik #4: Kongruenz im Relativsatz

Heute widmen wir uns einem grammatikalischen Problem: der Kongruenz im Relativsatz. Was im ersten Moment recht kompliziert klingt, lässt sich gut aufschlüsseln und Schritt für Schritt erläutern. Dabei ist es wichtig, folgende Punkte zu klären:

  • Was ist ein Relativsatz?
  • Was versteht man unter Kongruenz?
  • Wie funktioniert Kongruenz im Relativsatz?

Am Ende des Blogs finden Sie wie immer eine kleine Übung zum Mitmachen, die in der nächsten Ausgabe unserer Themenreihe „Rechtschreibung und Grammatik“ aufgelöst wird.

Was ist ein Relativsatz?

Unter dem sprachwissenschaftlichen Begriff Relativsatz versteht man einen Nebensatz, der mit einem Relativpronomen (der, die, das, welcher, welche, welches etc.) oder einem Relativadverb (wo, wohin, woher etc.) eingeleitet wird:

Können Sie mir die Liste zeigen, die Sie bearbeitet haben?

An dieser Stelle liegt der Ort, woher ich komme.

Das Relativpronomen oder Relativadverb ist normalerweise das erste Wort in dieser Art von Nebensatz. Es kann in einigen Fällen auch eine Präposition voran gestellt werden – jedoch keine andere Wortart:

Der Kollege, mit dem ich gestern zu Abend aß, ist heute krank.

Woher kennen Sie die Frau, auf die Sie im Moment warten?

Prinzipiell gilt: Das Relativpronomen bezieht sich immer auf das Nomen (Substantiv) im Hauptsatz und repräsentiert es im Nebensatz. Man spricht dabei auch vom sogenannten Attributsatz, der den Hauptsatz näher erläutert. Deshalb müssen Nomen und Relativpronomen auch kongruent zueinander sein. Doch was bedeutet Kongruenz überhaupt?

Was versteht man unter Kongruenz?

Abgeleitet vom lateinischen Wort congruentia und wörtlich übersetzt, bedeutet Kongruenz „Übereinstimmung“. In Bezug auf die Sprachwissenschaft ist hier die Übereinstimmung verschiedener Satzglieder gemeint. (Was Satzglieder sind, erfahren Sie im Blogartikel #2 unserer Themenreihe: Rechtschreibung und Grammatik) Das bedeutet, die einzelnen Satzglieder müssen in Kasus, Numerus und Genus übereinstimmen. Um sich diese Elemente leichter merken zu können, spricht man auch von der KöNiGs-Kongruenz. In der deutschen Sprache müssen das Subjekt und das Prädikat zusätzlich noch in der Person übereinstimmen. Das bedeutet, die Endung des Prädikats muss zum Subjekt passen. Hier ein Beispiel:

Der Vater führen den Hund spazieren. (falsch)

Der Vater führte den Hund spazieren. (richtig)

Doch wie stellt sich nun die Kongruenz im Relativsatz dar und was hat das Relativpronomen damit zu tun?

Wie funktioniert Kongruenz im Relativsatz?

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, einen Relativsatz in einem Satz einzubauen:

  1. Indem man den Relativsatz unmittelbar nach dem Bezugswort einfügt.
  2. Indem man den Relativsatz getrennt vom Bezugswort platziert.

Bei der ersten Variante besteht das Bezugswort in der Regel nur aus einem Wort:

Bitte antworten Sie auf die Frage, die Ihnen gestellt wurde.

Bei Variante Nummer Zwei spricht man nicht von einem einzelnen Bezugswort, sondern von einer Wortgruppe:

Wir empfingen die Gäste aus den USA, die an unserem Seminar teilgenommen haben.

Würde man in diesem Fall die Wortgruppe trennen und den Relativsatz direkt hinter das Bezugswort (Gäste) setzen, ergäbe sich ein anderer Sinn im Satz:

Wir empfingen die Gäste, die an unserem Seminar teilgenommen haben, aus den USA.

Besonders schwierig stellt sich die Kongruenz im Relativsatz bei folgendem Beispiel dar:

Paul war der netteste aller Teilnehmer, der je an diesem Kurs teilgenommen hat.

Paul war der netteste aller Teilnehmer, die je an diesem Kurs teilgenommen haben.

Welche Variante ist richtig? Die zweite! Denn in der deutschen Grammatik gilt: Wird eine einzelne Person oder Sache aus einer Vielzahl herausgehoben, bezieht sich das Relativpronomen auf die Vielzahl und steht im Plural. Entsprechend muss auch das Verb des Relativsatzes im Plural stehen. Daher ist die zweite Variante des obigen Beispiels richtig im Sinne der Kongruenz im Relativsatz.


Aufgabe #3

Welcher Satz ist grammatikalisch richtig?

1)

a) Dies ist eine der modernsten Techniken, die heutzutage angewendet werden.
b) Dies ist eine der modernsten Techniken, die heutzutage angewendet wird.

2)

a) Deutschland ist eines der wenigen Länder, in dem es keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gibt.
b) Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen es keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gibt.


Lösung der Aufgabe aus Blog #3 vom 7. März 2014

Die Lösung vom Blog #3 aus unserer Themenreihe „Rechtschreibung und Grammatik“ lautet:

a) Die junge Frau ist eine nette, freundliche Kollegin.
b) Plötzlich hatte sie die Idee, sich einen Hund zuzulegen.
c) Wir werden sie am Montag, den 17. Juli(,) in ihrer neuen Wohnung besuchen.


SEO Campixx Recap – MADDazin

SEO CAMPIXX 2014 - MADD Agency RECAP

SEO-CAMPIXX – zwei Tage Parallelwelt. Es fällt mir relativ schwer, mich wieder in gewohnter Umgebung zurechtzufinden. ;)

Drei Sessions sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:


Das liest doch eh keiner – SEO Texte im E-Commerce (Sandro Wittkopp, Simon Pokorny)

Eine sympathische und interessante Session, die mich inhaltlich sehr überrascht hat. Sandro Wittkopp und Simon Pokorny von Home24 haben mit einer übersichtlichen Präsentation aufgezeigt, wie ausschlaggebend SEO-Texte für die Verweildauer und die Conversion Rates vor allem in Online-Shops sein können.
Hier sind Zahlen gefallen von 21% bis 48% höherer Conversion Rates bei Vollbetextung im Vergleich zur Kategorie- /Produktseite ohne Text. Grundlage dieser Aussagen war eine Reihe an durchgeführten Tests – auch in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.

Die wichtigsten Aussagen für mich waren:

  • User scrollen tatsächlich bis zum Ende einer Seite und lesen sich den Kategorie-Text durch
  • Vorsicht bei emotionaler Betextung: Beispiel – „An diesem schönen Tisch können Sie mit Ihrer Familie Sonntags lecker Eier frühstücken“. Das kann bei bspw. Singles oder Veganern im Zweifelsfall zur Entscheidung gegen den Kauf des Tisches führen
  • Premium-Texte machen nicht immer Sinn: beratende Expertentexte am Anfang einer Kategorienseite führen nicht zwangsläufig zu besseren Conversion Rates

 Dirty little Snippets (Pascal Landau / Alexander Rosenthal)

Pascal Landau und Alexander Rostenthal sind in Ihrem Slot auf Möglichkeiten der Snippet-Optimierung eingegangen.

Besonders interessant:

  • Warum immer die gesamte Länge der Meta-Daten ausnutzen? Die Konkurrenz verwendet alle Zeichen? Erzeuge Aufmerksamkeit durch ein kurzes Snippet!
  • Symbole, Piktogramme etc. gibt es viele (einfach mal im Wordpad schauen) – werden jedoch noch kaum genutzt! (Abgesehen von Häkchen, Flugzeugen, Herzen etc.). Aber Achtung: das Symbol sollte zur Website passen und getestet (browsershots.org) werden. Nicht jeder Browser zeigt das Symbol wie gewünscht an.
  • Mehrere Angebote / Dienstleistungen sollen in einem Title dargestellt werden? Auch hier mal nach einem etwas anderen Trennungszeichen als dem „Minus“ oder „Tab“ suchen!

SEO und Recht – Heute und in Zukunft (Dr. Martin Schirmbacher)

Wer die Möglichkeit hat irgendwo ein Seminar / Session / Workshop mit Herrn Dr. Martin Schirmbacher zu besuchen, sollte diese unbedingt ergreifen. Der Jurist strukturiert rechtliche Inhalte klar und beschreibt sie sehr deutlich.
Der Slot hätte auch noch zwei Stunden länger gehen können.

Die für mich wichtigsten Infos:

  • Achtung beim Linkkauf: Wer Links kauft sollte sich mit dem Verbot der Schleichwerbung auseinandersetzen. Gekaufte Blogbeiträge (vor allem im redaktionellen Umfeld) sind ein klarer UWG-Verstoß. Wer trotzdem einen Link setzen möchte, sollte diesen auch klar als Werbung kennzeichnen. Mögliche Kläger gegen gekaufte Links sind: Wettbewerber, Verbraucherzentralen, ehemalige Gesellschafter / Geschäftsführer, Mitarbeiter
  • Urheberrechtsschutz von Texten: Vorsicht beim Einsatz externer Redakteure. Wichtig hier Vertrag oder ähnliches aufsetzen mit dem Wortlaut: „Mit Bezahlung sind alle Rechte an den Texten abgegolten.“ Ansonsten gehören die Texte urheberrechtlich immer noch dem Redakteur.
  • Urheberrechtsschutz bei Bildern: Viel komplizierter als bei den Texten. Bei Stockphoto-Anbietern (z.B. Fotolia, iStock etc.) sollte man sich immer die Lizenzen anschauen. Darf ich Bilder von meinem Account an den Kunden verkaufen? Muss sich der Kunde selbst einen Account anlegen, den ich verwalte?

Vielen Dank an die Teilnehmer unseres „Stuhlkreis-Workshops“ „Ich bin Teamleiter“ – Herausforderungen erkennen. Lösungen finden.

Es war toll, dass so viele Personalverantwortliche aus unterschiedlichen Branchen und Firmenkonstrukten am Sonntagmorgen teilgenommen haben. Die Zeit war leider viel zu kurz um alle Problematiken zu Ende diskutieren zu können.

Mein Fazit: Personalverantwortung gehört zu den Skills, die für viele SEOs immer wichtiger, aber, meiner Meinung nach, noch zu stiefmütterlich in Unternehmen behandelt werden. Teamleiter benötigen mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Mitarbeitern. Der Austausch auf einer Veranstaltung wie der CAMP!XX kann ergänzend zu den „inhaltlichen SEO-Themen“ auch langfristig sehr wertvoll sein.


Weitere CAMP!XX 2014 Recaps

mindshape: Schnellübersicht mit allen wichtigen Recaps und Berichten.

ranketing: Interessante Workshops, Seminare, Networking, Wiedersehen mit alten Freunden und abwechslungsreiches Abendprogramm.

SEOheads: Die Teilnehmer machen die CAMP!XX so besonders!

Stephan Czysch: Mega-Recap

Felix Beilharz: Die wirklich guten Vorträge kamen aus unerwarteter Ecke.

Clicks: CAMP!XX ist SEO - und noch viel mehr.

CONTENT1KING: Imposanter Showpart - Mr. NOX

SEOlytics: Dreitägige Konferenz im Barcamp-Style

Daniel Weihmann: Visuelle Eindrücke der CAMP!XX 2014

Thomas Rafelsberger: In der Summe war es ein perfektes Wochenende

Marit AG: Es gab vor allem Beiträge, die ein wenig über den Tellerrand hinaus schauen ließen.

Simon Pokorny: Ich hatte wieder dieses tolle Klassentreffen Gefühl.


SEO Campixx – MADDazin

Der SEO als Teamleiter - Let's talk auf der Campixx

SAVE THE DATE: 16.03. – 11:15-12:00 – Raum SEOlytics

Am Wochenende bin ich im Namen von MADD auf der SEO-CAMPIXX am Müggelsee in Berlin. Diesmal trage ich nicht nur das CAMPIXX-Shirt und schaue mir Workshops an, sondern bin MADD enough und werde aktiv!

Zusammen mit meinen Teamleiter-Kolleginnen Rhea Moore (deinSchrank.de) und Stephanie Kanitz (uniquedigital GmbH) möchten wir in unserer Session "Ich bin Teamleiter – Herausforderungen erkennen. Lösungen finden." in einer offenen Diskussionsrunde den Teamleiter und seine täglichen Herausforderungen in den Mittelpunkt stellen.


Worum geht es genau?

Um den Teamleiter als Menschen! Teamleitung ist eine spannende Position, die täglich eine Reihe von Herausforderungen mit sich bringt. Wenn es gut läuft – das Team glücklich ist, die Aufgaben erledigt werden und die Zahlen stimmen – ein großartiger Job. Aber: jede Minute müssen auch strategische und personelle Entscheidungen getroffen werden. Menschen zu führen ist eine enorme Verantwortung, mit der jeder Teamleiter anders umgeht. Der Job erfordert volle Aufmerksamkeit, Empathie, Selbstvertrauen und die Möglichkeit, Situationen reflektieren zu können.

Viele SEOs (die ich kenne) haben sich nicht bewusst dazu entschieden, Teamleiter zu sein. Sie sind jung, wollen einen guten Job machen und rutschen frühzeitig und ohne ausreichend Vorbereitung in die bedeutende Teamleiter-Rolle. Schnell entstehen Herausforderungen, die nicht mehr so einfach zu lösen sind und den Teamleiter überfordern.

Zum Beispiel:

  • meine Mitarbeiter erreichen ihre Ziele nicht
  • ich wünsche mir eine bessere Stimmung im Team und weiß nicht, wie ich das umsetzen soll
  • ich habe ältere Mitarbeiter im Team, die mich nicht respektieren
  • ich fühle mich zwischen zwei Stühlen – meinem Chef und meinen Mitarbeitern
  • darf ich mit meinen Mitarbeitern befreundet sein – oder verliere ich dann ihren den Respekt?
  • ich bewältige mein Arbeitspensum nicht
  • ich bin mit den Feedbackgesprächen überfordert
  • mir fällt es schwer meine „wirkliche“ Meinung zu äußern
  • ich traue mir nicht zuzugeben, dass ich nicht „alles“ kann
  • ich bin sehr unsicher in der Kommunikation von schwierigen Entscheidungen
  • mein Team wird größer und größer und ich bin nicht mehr in der Lage gut mit der Situation umzugehen
  • usw.

Ich war als Teamleiterin selbst häufig überfordert mit diesen Themen und habe in den letzten fünf Jahren sehr hart daran gearbeitet, diese Herausforderungen anzunehmen, meine Handlungen zu reflektieren und letztendlich meinen Job gut zum machen.

Der Austausch mit Kollegen oder das Feedback von Mitarbeitern hat mir dabei sehr geholfen.

Aus diesem Grund möchten wir auf der CAMPIXX den Raum dafür schaffen – auch unangenehme Themen anzusprechen und für diese, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Ich freue mich auf Euren Input!

Mehr Infos zum Workshop findet Ihr auf: http://www.seo-campixx-14.de/interview-mit-rhea-moore-evelin-krautz-stephanie-kanitz-ueber-ihren-workshop-bei-der-seo-campixx-2014/